Hart erkämpfter Heimsieg gegen Ludwigshafen
25. Januar 2026
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25. Januar 2026
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Starker Beginn reicht nicht – SVV Plauen unterliegt in Krefeld

Wie im Vorfeld erwartet, hat sich der SV Krefeld im Heimspiel gegen den SVV Plauen als spielstarke und konditionell sehr stabile Mannschaft präsentiert. Die Vogtländer mussten sich am Ende deutlich mit 10:22 (4:3, 5:1, 6:4, 7:2) geschlagen geben, zeigten trotz schwieriger Voraussetzungen jedoch phasenweise eine ordentliche Leistung.

Mit einer krankheitsbedingt stark ausgedünnten Auswechselbank reiste der SVV Plauen nach Nordrhein-Westfalen, nahm die Aufgabe aber zunächst mutig an. Vor allem im ersten Viertel gelang es den Gästen, nicht nur mitzuhalten, sondern das Spiel über weite Strecken offen zu gestalten. Plauen setzte immer wieder eigene Akzente und blieb in Schlagdistanz, sodass sich eine ausgeglichene Anfangsphase entwickelte.
Gegen Ende des ersten Abschnitts verschlechterte sich die ohnehin angespannte personelle Situation weiter: Maximilian Kaminke musste verletzungsbedingt ausscheiden und konnte nicht mehr ins Spiel zurückkehren. In der Folge machte sich der Kräfteverschleiß zunehmend bemerkbar. Krefeld nutzte seine größere Kadertiefe und die hohe Kondition, um Schritt für Schritt die Kontrolle zu übernehmen und den Vorsprung kontinuierlich auszubauen.
Trotz des wachsenden Rückstands ließen sich die Plauener nicht hängen. In der zweiten Spielhälfte nutzte das Trainerteam die Situation, um verschiedene Dinge auszuprobieren und neue Konstellationen zu testen. „Natürlich ist das Ergebnis am Ende sehr deutlich, aber wir konnten aus dem Spiel trotzdem einige wichtige Erkenntnisse mitnehmen“, erklärte Trainer Robin Seemann. „Gerade als sich das Spiel klar entwickelt hat, hatten wir die Möglichkeit, Dinge zu testen, die in den kommenden Partien noch wichtig werden können.“
Besonders positiv hob Seemann den Einsatz der jungen Spieler hervor, die unter diesen Umständen viel Verantwortung übernehmen mussten. „Unsere Nachwuchsspieler konnten sich auf hohem Niveau mit starken Gegenspielern messen. Das ist für ihre Entwicklung extrem wertvoll und wird uns in Zukunft helfen“, so der Plauener Trainer.

Nach der klaren Niederlage kommt das spielfreie Wochenende für den SVV Plauen nun zur rechten Zeit. Die Mannschaft will die Pause nutzen, um sich zu regenerieren und gezielt auf die nächste Auswärtsaufgabe vorzubereiten. „Der Fokus liegt jetzt ganz klar auf dem Spiel in Würzburg“, betonte Seemann. „Dort wollen wir wieder mit voller Konzentration auftreten und versuchen, wichtige Punkte für die Tabelle zu holen.“

Aufstellung: Schädlich (Tor), Soltesz (2), Vogel, Wolf (1), Kaminke, Brode (2), Korpasci (3), Ravinger (1), Schwabe, Kunzman, Bolman (1), Tscheke (Tor)