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Wasserfloh-Polo-Cup U10 2. Spieltag

Am zweiten Spieltag des Wasserflohcups fehlten dem Lok-Team krankheitsbedingt wichtige Leistungsträger, aber einigen anderen Teams erging es ähnlich. Jede Mannschaft hatte vier Spiele.

Zum Auftakt spielte Görlitz gegen Erfurt. Im Vorjahr hatten die Thüringer eindrucksvoll den Wasserflohcup gewonnen, dieses Jahr sind sie etwas schwächer besetzt. Trotzdem galten sie als Favorit gegen die Lok-Mannschaft, die erst einmal ins Spiel finden musste. In der Verteidigung stimmte die Zuordnung manchmal nicht, und selbst wenn man am Gegner dran war, konnte das Gegentor nicht immer verhindert werden. Im Angriff schwammen sich die Jungs schön frei, es fehlte aber noch die Übersicht und die Passgenauigkeit, um den Ball auch bis nach vorn zu bringen. Das hängt natürlich auch mit der Technik bei der Beinbewegung zusammen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit (0:7 aus Lok-Sicht) konnte Görlitz immerhin das den zweiten Durchgang ausgeglichen gestalten, unterlag schlussendlich mit 1 zu 8 dennoch etwas zu deutlich.

Besser wurde es gegen die zweite Mannschaft des SVV Plauen. Die beiden Teams der Vogtländer sind annähernd gleich stark besetzt und dominieren bisher klar den diesjährigen Wettbewerb. Insofern konnte es als kleiner Teilerfolg gewertet werden, dass Görlitz nur mit 3 zu 8 gegen Plauen II verlor. Spielerisch war eine Leistungssteigerung zu erkennen.

Es folgten die beiden Spiele, welche Görlitz auf jeden Fall gewinnen wollte. Zunächst hieß der Gegner SV Fortuna Auerbach. Lok schwamm sich eine 2:0-Führung heraus, verpasste es jedoch, die Begegnung bereits in der ersten Halbzeit zu entscheiden. Stattdessen glich Auerbach im zweiten Durchgang wieder aus. Görlitz ging zwei weitere Male in Führung, doch konnte das Ergebnis in der Verteidigung nicht halten. Beim Stand von 4 zu 4 ging es ins Fünfmeterwerfen. Der erste Auerbacher Schütze scheiterte an Torwart Gustav, und Elias brachte Görlitz in Führung. Auerbach verwandelte aber die nächsten zwei Versuche und führte 2:1, sodass Friedel treffen musste, um auszugleichen. Er behielt die Nerven, und so ging es beim Stand 2:2 nochmal mit den ersten Schützen weiter. Hier konnte der Auerbacher abermals nicht treffen, im Gegenzug erzielte Elias den Görlitzer Siegtreffer. Die Freude über diesen hart erkämpften Erfolg war groß.

Zum Abschluss traf Görlitz auf das Tabellenschlusslicht aus Netzschkau. Hier waren die Lok-Jungs klar überlegen und fuhren einen deutlichen Sieg ein. In der Verteidigung standen sie zwar nicht immer sicher und ließen somit auch Gegentreffer zu, doch mit dem 11:3-Erfolg feierten sie einen gelungenen Tagesabschluss.

Es spielten: Gustav Maetschke, Hordii Tokar, Piet Lindner, Nick Thiemichen, Friedel Pohl, Lucian Haußig, Tim Jackisch, Charlie Richter, Elias Ghannoum, Tillman Heise

Nach der Vorrunde, in der alle Mannschaften jeweils einmal gegeneinander gespielt haben, steht Görlitz auf dem 6. Platz von 9 Mannschaften. Punktgleich dahinter die Teams aus Auerbach und Dresden, die jeweils im Fünfmeterwerfen besiegt wurden. Das Ziel bis zum Ende der Saison lautet, diese Platzierung zu verteidigen oder sogar noch zu verbessern.

Weiter geht es mit der Zwischenrunde am 14. März in heimischen Neiße-Bad.