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17. April 2026
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Weltcup-Auftakt: „Die Anlage hat heute gepasst“

Deutschlands Frauen haben ihre Weltcup-Kampagne mit einer Niederlage begonnen: Zum Auftakt des Turniers der Division II in Gzira (Malta) unterlag die DSV-Auswahl mit 8:13 (2:3, 1:2, 3:4, 2:4) am Dienstagabend gegen den favorisierten Olympiaachten Kanada. Die Tore teilten sich Emiliia Khmil (2), Bélen Vosseberg, Ira Deike, Aylin Fry, Elena Ludwig, Marijke Kijlstra und Georgia Sopiadou.

Der EM-Elfte blieb in der hartumkämpften Partie bis zum 8:10 durch Emiliia Khmil (29.) in Reichweite, ehe der elfte Treffer Kanadas die Weichen in Richtung des Favoritensieges stellte. Einen Sieg gegen den viermaligen Olympiateilnehmer hatte es in den bisherigen 19 Länderspielen lediglich einmal gegeben, dieses beim Weltliga-Finale 2012 in Changshu (China) allerdings gegen ein Perspektivteam der Nordamerikanerinnen.

DSV-Trainer Karsten Seehafer hob die positiven Eindrücke der lange Zeit offenen Partie hervor: „Kanada ist hier Top 3 gesetzt. Die Anlage hat heute gepasst. Streckenweise war auch mehr möglich, gerade im ersten Viertel vergeben wir ein paar gute Möglichkeiten.“

Zweiter von drei Vorrundengegnern ist am Mittwochabend von 18 Uhr an die Vertretung Russlands, die seit dem internationalen Bann von 2022 erstmals wieder auf einer offiziellen Veranstaltung starten und seit dem WA-Beschluss der vorletzten Woche sogar auch wieder unter dem eigenen Namen auflaufen darf. Der zweimalige Olympiamedaillengewinner ist nach dem 33:11-Auftaktsieg gegen Argentinien der errechnete Spitzenreiter des 15er-Feldes. Übertragen werden die Partien in Deutschland nur im Livestream der World Aquatics (Bezahlschranke).

Weltcup Frauen 2026

Division II in Gzira (Malta), Vorrunde, Tag 1

Kanada – Deutschland 13:8 (3:2, 2:1, 4:3, 4:2)

Deutschland: Darja Heinbichner – Belén Vosseberg 1, Emiliia Khmil 2/1, Emma Seehafer, Ira Deike 1/1, Anne Rieck, Aylin Fry 1, Elena Ludwig 1, Marijke Kijlstra 1, Jana Stüwe, Georgia Sopiadou 1, Maria Sekulic, Maria und Franka Lipinski. Trainer: Karsten Seehafer

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