
Starke Aufholjagd bleibt unbelohnt
24. April 2026
Deutschland – Kazakhstan 12:7 (4:1, 1:3, 4:1, 3:2)
25. April 2026Deutschlands Wasserballerinnen haben beim Weltcup-Turnier auf Malta den ersten Sieg eingefahren: Nach drei Vorrundenniederlagen und dürftiger Torausbeute folgte heute in den Platzierungskämpfen der Division II in Gzira ein deutlicher 17:7 (4:2, 4:1, 4:4, 5:0)-Erfolg gegen den EM-14. Slowakei.
Beim vierten Auftritt im Freiwasserstadion des Tal-Qroqq-Sportkomplexes binnen vier Tagen konnte die DSV-Auswahl bereits im ersten Abschnitt (4:1) an ihren jüngsten 22:11-Erfolg beim EM-Turnier an. Die gebürtige Ukrainerin Emiliia Khmil führte mit vier Treffern die Torschützenliste an, Belén Vosseberg und Kapitänin Gesa Deike waren je drei Mal erfolgreich
„Nach den Niederlagen der Gruppenphase spielen wir ein solides Spiel und gewinnen sicher. Dies ist nicht selbstverständlich und freut mich“, sagte Trainer Karsten Seehafer (Hannover). Obwohl zwei Strafwürfe vergeben wurden, erzielte der EM-Elfte mit dem 17:7-Endstand zugleich mehr Tore als im bisherigen Turnierverlauf (13) zusammengenommen.
Wenig überraschend: In den weiteren Partien des Viertelfinaltages schafften neben Kroatien mit Russland, China und Kanada gleich alle drei Vorrundengegner (und Bezwinger) der deutschen Auswahl den Sprung unter die letzten Vier des 15er-Feldes von Gzira. Damit wurde die prognostizierte Schwere des Loses jetzt auch in der sportlichen Realität dokumentiert.
In den Duellen um die Plätze neun bis zwölf trifft die Seehafer-Sieben am Sonnabend von 11:30 Uhr an auf den Vorrundenneunten Kasachstan, der heute spielfrei hatte. Gegen den Olympiateilnehmer von 2000 und 2004 konnte die DSV-Auswahl noch nie gewinnen (zuletzt 2023 ein 7:11 beim damaligen Weltcup-Turnier in Berlin), doch ist der Asien-Vertreter schon länger nur noch ein Schatten seiner selbst und hatte hier in Gzira selbst gegen Portugal das Nachsehen. Übertragen werden die Partien in Deutschland nur im Livestream der World Aquatics (Bezahlschranke).
Weltcup Frauen 2026
Division II in Gzira (Malta), Spiele um Platz 9 bis 15
Deutschland – Slowakei 17:7 (4:2, 4:1, 4:4, 5:0)
Deutschland: Darja Heinbichner – Belén Vosseberg 3/1, Emiliia Khmil 4/1, Emma Seehafer, Ira Deike 1, Gesa Deike 3/1, Anne Rieck, Aylin Fry, Elena Ludwig 2, Marijke Kijlstra 2, Jana Stüwe, Georgia Sopiadou 2, Maria Sekulic und Ioanna Petiki. Trainer: Karsten Seehafer
Persönliche Fehler: 11/8


